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nass magnet Scrolldoku

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Im Rahmen des Branchenerkundungsprojekts der IdeenExpo besuchten 19 Schülerinnen und Schüler des Erich Kästner Gymnasiums in Laatzen das Unternehmen nass magnet GmbH in Hannover. Einen Tag lang hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Einblicke in die Ausbildungsberufe zu bekommen.

Mit Hilfe des Branchenerkundungsprojekts sollten verschiedene MINT- Beruf kennengelernt werden. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Während des Projekttags im Unternehmen konnten die Schülerinnen und Schüler den Auszubildenden Fragen zu ihrer Ausbildung stellen.

In von den Schülerinnen und Schülern geführten Interviews erzählten die Auszubildenden von ihren Aufgaben und Tätigkeiten während der Ausbildung im Betrieb und gingen genauer auf ihre Arbeit ein.
Zusätzlich zu den MINT-Berufen bekam die Klasse Einblicke in Medienberufe, da das Projekt medial dokumentiert wurde.

Angeleitet und durchgeführt wird das Projekt durch den Bildungsverein ARBEIT UND LEBEN Nds. und der Filmagentur filmklar aus Hannover. Initiiert wurde das Projekt von der IdeenExpo GmbH und gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit.

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Die nass magnet GmbH ist eine mittelständische Firma, welche sich auf die Herstellung von Magnetventilen spezialisiert hat. Die Produkte des über 90 Jahre alten Familienunternehmens finden Anwendung in der Automobil-, Agrar-, Medizin- und Maschinenbauindustrie, sind also beispielsweise in Maschinen, Bremsanlagen oder Zugtüren verbaut.  Zudem werden auch - je nach Bedarf des Kunden - Sonderanfertigungen hergestellt.

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In Hannover befindet sich der Hauptsitz der international agierenden Firma nass magnet GmbH, wo circa 300 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Im nass magnet-Werk in Veszprém in Ungarn sind ebenfalls etwa 300 Mitarbeiter beschäftigt, die sich unter anderem mit der Fertigung von Leitungsdosen und Magnetspulen für Ventilsysteme beschäftigen.

nass controls mit Sitz in New Baltimore in den USA ist Vertriebspartner für Nordamerika, Südamerika, Zentralamerika, Australien und Neuseeland. Produkte werden hier zu Endprodukten montiert, geprüft und marktspezifisch angepasst. An diesem Standort sind zwischen 10 und 15 Mitarbeiter tätig.

Seit 2013 sitzen auch in Shanghai in China vier Vertriebsmitarbeiter, die die Produkte von nass magnet im asiatischen Raum vertreiben. Die Gesellschaft ist eine reine Handelsfirma und hat keine eigene Produktion vor Ort.  

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Die nass magnet GmbH stellt Magnetventile her, die durch magnetische Anziehung/Abstoßung beispielsweise in den Bremsen von LKWs diese zum Stehen bringen können. Im medizinischen Bereich hat das Unternehmen schon beim Bau von Dekubitus-Betten Fuß gefasst und arbeitet schon länger an der Optimierung ihres Produktes, um es auch für Beatmungsgeräte einsetzbar zu machen. Da für jeden Kunden individuell produziert wird, ergibt sich eine große Bandbreite von über 20.000 Produktvarianten.

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nass magnet GmbH bietet qualifizierte Ausbildungsgänge im Rahmen eines dualen Studiensystems für die Fachbereiche:
- Produktionstechnik
- Konstruktionstechnik und
- Mechatronik. 

Auch qualifizierte Ausbildungsplätze stehen in folgenden Bereichen zur Verfügung:
- Industriemechanik
- Mechatronik
- Verfahrensmechanik
- Werkzeugmechanik
- Zerspanungsmechanik
- Lagerlogistik
- Industriekaufmann/-frau

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Du bist interessiert an Mathematik, Chemie und Physik und hast gerade dein Abitur, bestenfalls mit guten Noten in den Naturwissenschaften, beendet?
Dann könnte ein duales Studium zum Produktions- oder Konstruktionstechniker genau das Richtige für dich sein!

Aufgaben:
Der Beruf des Produktionstechnikers befasst sich damit, wie möglichst effizient und ökonomisch mit einem maximalen Qualitätsstandard und minimalem Kostenaufwand produziert werden kann. Ein Konstruktionstechniker beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung und der Konstruktion von Maschinen.
Im Laufe eines dualen Studiums können zeitgleich zu theoretischen Vorlesungen an einer Universität ebenfalls viele praktische Erfahrungen in einem Betrieb  gesammelt werden, was im späteren Berufsleben viele Vorteile, beispielsweise bei dem Zeichnen von Aufbauplänen, mit sich bringt.

Voraussetzungen:
Um für diesen Studiengang zugelassen zu werden, ist die Fachhochschulreife beziehungsweise das Abitur erforderlich. Viele ehemalige Studenten der Produktions- oder Konstruktionstechnik erzählen des Weiteren von einem relativ „mathelastigen“ Studium. Gute Noten in den Naturwissenschaften sowie ein großes Interesse auf diesem Gebiet sind also unumgänglich.

Weiterbildungsmöglichkeiten:
Auf ein mit dem „Bachelor of Engineering“ beendetes Studium kann wahlweise ein Master oder ein Berufseinstieg in vielfältigen Einsatzgebieten folgen. Nach einem dualen Studium ist der Studierende danach vertraglich angehalten, zunächst im Unternehmen zu bleiben, um dem Betrieb eine Gegenleistung zu der finanziellen Unterstützung während des Studiums zu erbringen.

Ausbildungsdauer: 
Die Ausbildung dauert in der Regel etwa 3,5 Jahre. Nach den ersten vier Semestern ist die Ausbildung beendet, danach folgen drei weitere Semester des Vollzeitstudiums mit einer höheren Anzahl an Prüfungen, um die Gesamtanzahl zu erreichen und damit den Bachelor erlangen zu können.

Für den „Master of Engineering“ müssen weitere drei Semester angehängt werden.

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Du bist ehrgeizig und tüftelst gerne an Maschinen? Dann bist du perfekt geeignet als Mechatroniker/in. 

Aufgaben:
Der Beruf des Mechatronikers/der Mechatronikerin ist sehr vielfältig. Er beinhalten Aufgaben von der Planung, dem Anschluss und der Installation, bis hin zur Instandhaltung und Wartung von komplexen Maschinen. Man beherrscht Basics, wie Fräsen, Schleifen und Drehen und ist häufig auf die Gebiete der Fein- oder Elektromechatronik spezialisiert. In diesem Beruf muss man gelegentlich auch nachts, an Wochenenden oder Feiertagen arbeiten.
Ein/e Mechatroniker/in benötigt ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und viele technische Kenntnisse. Wenn eine der Maschinen nicht richtig funktioniert, liegt es an ihm/ihr, sie zu reparieren. Deshalb muss er/sie auch bei Problemen immer einen kühlen Kopf bewahren und die richtige Lösung finden. Außerdem sind Mathematik und Physik von Vorteil.

Weiterbildungsmöglichkeiten:
Als Mechatroniker/in kann man sich zum Techniker oder Meister weiterbilden. Mechatroniker/innen haben außerdem die Möglichkeit, sich in viele verschiedene Richtungen zu spezialisieren, wie beispielsweise Elektrik, die Produktion von Komponenten oder die Qualitätsprüfung.

Ausbildung:
Um eine Ausbildung zu starten, reicht bei einigen Betrieben ein Hauptschulabschluss aus. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre, wobei man sie bei guter Leistung um bis zu einem Jahr verkürzen kann. 

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Du hast Spaß an Mathe und Deutsch? Neue Kontakte zu knüpfen fällt dir leicht? Du magst es, im Team zu arbeiten und bist offen dafür, Neues zu lernen? 

Dann ist der Beruf Industriekaufmann/-frau genau richtig für dich. Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen, wie Materialwirtschaft, Vertrieb, Marketing, Personal-, Finanz- und Rechnungswesen.

Aufgaben

Als Industriekaufmann/frau hat man die Aufgabe, Waren einzukaufen, Warenbestände zu verwalten, Kosten für Aufträge und Projekte zu ermitteln und auch den Produktionsprozess zu überwachen. Außerdem ist man auch im Bereich Marketing tätig, wo man Aufträge entgegennimmt, Verkaufsverhandlungen führt, Rechnungen erstellt und Marketing- und Werbemaßnahmen plant.
In diesem Beruf arbeitet man hauptsächlich in Büros, vor allem am Computer, in Besprechungszimmern und in Produktionshallen.

Ablauf der Ausbildung
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre, kann allerdings auf 2 Jahre verkürzt werden. Man geht im ersten Ausbildungsjahr zwei Mal die Woche in die Berufsschule und im zweiten Jahr nur noch ein Mal. Außerdem erhält man, abhängig vom Unternehmen, finanzielle Unterstützung bei Lernmitteln. Die Vergütung ist tariflich geregelt.

Weiterbildung
Nach dem Ausbildungsabschluss hat man die Möglichkeit, sich als Betriebswirt/-in weiterzubilden.

Diese Ausbildung kann man auch im Rahmen eines dualen Studiums machen.

Anforderungen
Voraussetzung für die Ausbildung ist die Mittlere Reife, es wird Wert auf gute Deutsch- und Mathenoten gelegt. Auch Englisch ist vielen Arbeitgebern sehr wichtig. Wünschenswert sind eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise, analytische Fähigkeiten, der Wille, Neues lernen zu wollen und seinen Wissensstand zu erweitern.


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Du arbeitest gerne in einer industriellen Umgebung und hast ein Auge für Details, wie Unebenheiten oder scharfe Kanten? Dann ist der Beruf Zerspanungsmechaniker/in wie für dich gemacht.

Aufgaben:
Zerspanungsmechaniker/innen sind meistens in der Werkstatt in einer Produktionshalle unterwegs. Sie stellen aus Metall andere metallische Maschinenbauteile für (teilweise betriebsinterne) Maschinen her. Zerspanungsmechaniker/innen beherrschen drei grundlegende Verfahren: das Drehen, Fräsen und Schleifen. Mit diesen Methoden werden auf Kundenwunsch auch Bauteile für den externen Verkauf hergestellt. Nach einer Fortbildung ist man auch in der Lage, verschiedene Bauteile durch CAD-Programme am Computer zu planen.
   
Voraussetzungen:
Für die Ausbildung benötigt man die mittlere Reife, jedoch kann man auch als Quereinsteiger/in mit einem Hauptschulabschluss Zerspanungsmechaniker/in werden. Man benötigt gute Kenntnisse in Mathe und Physik sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. 

Weiterbildung:
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre, danach kann man sich auf die Methode des Drehens, Fräsens oder Schleifens spezialisieren.

Mit dem/der Techniker/-in kann man sein Einsatzgebiet von der reinen Bearbeitung der Werkstücke in die Entwicklung und Prozessoptimierung verlagern. Außerdem kann man durch den/die Techniker/in die Fachhochschulreife erhalten und sich so den Weg zum Fachstudium öffnen. 

Um Auszubildende zu betreuen, benötigt man den/die Meister/in.

Mit einer Weiterbildung zum/zur Fachwirt/-in kann man auch Bürotätigkeiten ausüben. 

Mit dem/der Technischen Betriebswirt/in ist auch das erreichen einer Führungsposition möglich.

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Mediengestalter/innen Bild und Ton planen, produzieren und gestalten Bild- und Tonmedien anhand unterschiedlicher redaktioneller und gestalterischer Aspekte.

Ausbildung
Der MBT ist eine duale Ausbildung. In der Berufsschule bekommt man das nötige Wissen vermittelt, das universell in verschiedenen Medienbranchen anwendbar ist. Neben der Berufsschule ist man auch in einem Ausbildungsbetrieb tätig. Hier lernt man die praktischen Inhalte der Ausbildung und wendet sein Wissen direkt an.

Berufsfeld
Nach Abschluss der Ausbildung kann man in verschiedenen Berufsfeldern der Medienbranche arbeiten, beispielsweise in Rundfunkanstalten, Tonstudios oder Werbeagenturen.

Ausbildungsdauer: 
In der Regel dauert die Ausbildung zum MBT 3 Jahre.

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Dieser Studiengang ist eine Mischung aus Strategie und Umsetzung. Man bekommt Wissen vermittelt in den Bereichen BWL/Marketing, Medienmanagement, Zielgruppenanalyse und -ansprache, Social Media, crossmediale Konzeption und Content-Aufbereitung. Die Umsetzung lernt man durch Seminare, wie Design und Medienproduktion für Print, Web und Bewegtbild.

Ausbildung / Studium
Neben dem Studium in der Hochschule und dem Unterricht durch die Multimedia Berufsbildende Schule absolviert man Praxisphasen in geeigneten Betrieben. Man wechselt ständig zwischen diesen Bereichen.

Berufsfeld
Nach dem Studium kann man in Agenturen, Verlagen, Unternehmen und Organisationen im Bereich der Werbung, PR oder Kommunikation arbeiten.
Nach Abschluss des Studiums hat man den Bachelor of Arts. Wenn man möchte, kann man noch einen Masterstudiengang anschließen.

Studiendauer:
 
Nach 4 Jahren hat man den Bachelor auf Arts erworben.

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Du bist interessiert an spannenden Themen, Geschichten und Menschen? Du kannst andere mit deinen Erzählungen begeistern und bist gern unterwegs? Dann bist DU die Karla Kolumna von morgen.

Ausbildung / Studium
Im Journalistik-Studium erlernt man die Handwerkstechniken eines Redakteurs und Reporters. Man schreibt beispielsweise Reportagen, erstellt Hörfunk-Beiträge oder moderiert TV-Sendungen. Auch die Grundlagen der PR sind Teil des Studiums, genauso wie wissenschaftliche Grundlagen zu Medienrecht und Mediensystemen in Deutschland. Nach dem Studium beherrscht man Basics der Kamera-, Foto- und Schnitttechnik und kann für Print, Hörfunk und TV alle möglichen journalistischen Darstellungsformen erstellen. Auch Spezialisierungen auf Ressorts wie Sport, Wirtschaft, Kultur oder Politik sind möglich. 

Berufsfeld
Nach dem Studium kann man als Redakteur im Print-, Hörfunk- oder TV-Bereich arbeiten. Auch Einsätze als Moderator oder Sprecher sind möglich.

Studiendauer:
 
In der Regel dauert das Studium 3 Jahre. Danach kann man ein Volontariat in einer Redaktion oder ein Master-Studium anschließen.

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Unser Tag begann mit einer Vorstellung des Unternehmens nass magnet GmbH und dessen Einsatzgebieten. Nach einer kurzen Pause wurden wir vom Personalleiter über die Geschichte und Grundsätze der Firma informiert und unsere Fragen wurden ausführlich beantwortet.
Der Besuch ging mit einer Vorstellung verschiedener Berufe durch Auszubildende, Studenten und Angestellte weiter. Anschließend wurden uns die Produktionsmaschinen von nass magnet erklärt. Gezeigt wurden uns die einzelnen Bauteile sowie die Aufgaben der dort beschäftigten Mitarbeiter, wodurch uns ein anschaulicher Einblick in den Alltag eines Mechatronikers, Zerspanungsmechanikers etc. ermöglicht wurde.

Nach jeder Vorstellung eines Berufes besprachen wir ausführlich, was wir mitgenommen hatten und unsere persönliche Meinung zu einer möglichen Karriere in dem jeweiligen Berufsfeld. Abgeschlossen wurde dieser  informative Tag mit einer letzten
Gesprächsrunde, in der noch ausstehenden Fragen geklärt wurden. 

Abschließend können wir resümieren, dass dieser Besuch ein voller Erfolg war. Auch wenn
eine Zukunft im technischen Bereich nicht jeden sofort anspricht, konnten wir doch sehr viel
mitnehmen und wichtige Informationen für erste Schritte nach dem Abschluss der Schule sammeln.

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